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Deutsche Rente für Ehefrau nach Scheidung – verschiedene Fragen 16

Wir haben bereits geschildert, dass Eheleute, von denen einer in Deutschland einen Anspruch auf eine deutsche Rente erworben hat, diese mit dem Ehepartner nach der Scheidung teilen muss, jeweils auf die Dauer der Ehe gerechnet. Hierbei ist es gleichgültig, wo und nach welchem Recht die Ehe geschieden wurde.

Hat der geschiedene Ehemann überhaupt eine Chance?

Wir müssen hier zwei Fallgruppen unterscheiden:

Hat die Ex-Frau einen höheren Anspruch, so muss dieser ausgeglichen werden. Das ist überhaupt keine Frage. Und man muss auch nicht befürchten, dass die Gerichte gegen die Männer eingestellt wären. Dies können wir ausschließen. Das Verfahren um den Versorgungsausgleich ist ein ganz nüchternes Verfahren, in dem es um objektive Zahlen geht. Vergessen Sie die Vorstellung, dort säßen Richterinnen, die den Männern „eins auswischen“ möchten. Vergessen Sie dies einfach.

Die schwierigere Frage ist die, wie ein Ex-Ehemann, der verpflichtet ist, „aus der Nummer wieder rauskommt“. Hier bestehen dann Chancen, wenn eine Teilung der Rente „grob unbillig“, d.h. richtig ungerecht wäre. Etwa weil die „Ex“ ausreichend versorgt ist – vielleicht hat sie ja ein hohes Erbe angetreten. Dies müsste dann im Prozess bewiesen werden. Eine schwierige, aber nicht chancenlose Angelegenheit. Solche Ansprüche der „Ex“ sind auch schon zurückgewiesen oder prozentual reduziert worden. Eine solche Sache ist also nicht von vornherein chancenlos. Es kommt halt auf den Einzelfall an. 

Wenn wir nach einer Prüfung Ihres speziellen Sachverhalts zu dem Ergebnis kommen, dass wir eine Chance haben im Prozess, so nehmen wir das Mandat gerne an. 

Sie können hier den Kontakt mit uns aufnehmen. Wir verhelfen Ihnen gerne zu Ihrer deutschen Rente.

Dr. Donat Ebert Rechtsanwalt office-ebert@email.de

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Rechtsanwalt
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